Vor einem Jahr noch war ich freiberuflicher Coach sowie Trainer und hatte einen festen Auftraggeber im Rücken, der mir Sicherheit gab. Mein Plan war es, mich zu einem Entrepreneur zu entwickeln. Allerdings habe ich hautnah gespürt, dass ich mit meinem alten Mindset von vermeintlicher Auftragssicherheit nicht weiter kam. Vor allem konnte ich mich nicht aus meiner festgefahrenen Routine als reisender Trainer lösen.

Bereits vor einigen Jahren hatte mir eine Beraterin gesagt, ich würde in dem Job als Führungskräftetrainer nur eine Rolle spielen. Sie sagte: “Wahrscheinlich können Sie diese Rolle sogar sehr gut spielen, aber das sind nicht Sie.“

Mehrmals versuchte ich also, aus diesem Rollenspiel auszusteigen. Aber es gelang mir nicht. Vielleicht war ich einfach festgefahren in meiner Gewohnheit und in meinen Glaubenssätzen? Vielleicht vergrub sich in meinem Mindset doch noch etwas, was ich verändern musste?

 

An einigen Themen hatte ich bereits gearbeitet:

 

1. Die Perfektion

„Perfektion ist das, wonach wir uns am meisten sehnen, aber niemals erreichen werden.“
(Jakob Miksch)

«Ich bin nicht „fertig“. Nicht perfekt genug, um meine Message zu streuen. Ich brauche noch mehr Qualifikationen und mehr Erfahrung», war meine damalige Überzeugung.

Da ich neugierig bin und ständige Veränderung sowie Entwicklung mir sehr wichtig sind, wurde mir allerdings schnell klar, dass ich nicht perfekt sein musste. Außerdem bekam ich in den letzten fünf Jahren herausragende Feedbacks für meine Arbeit – trotz (oder gerade wegen?) meiner vermeintlichen Unvollkommenheit. Dieser Glaubenssatz verschwand also.

 

2. Die Sichtbarkeit

„Zeige dich, wie du bist oder sei, wie du dich zeigst.“ (Rumi – persischer Dichter des Mittelalters)

«Ja, aber ich werde kritisiert und bewertet, wenn ich „rausgehe“ und mich zeige», dachte ich insgeheim.

Mittlerweile verstecke ich mich nicht mehr. Ich drücke aus, was mich bewegt. Ich spreche aus meinem Herzen. In den Momenten äußerer Kritik umarme ich meine Verletzbarkeit. Mit jedem Schritt, den ich mehr bei mir selbst angekommen bin, werde ich innerlich stärker und widerstandsfähiger.

 

3. Der Vergleich

Ich war beunruhigt: «Es gibt so viele Coaches und Trainer. Wie soll ich da eine Position finden? Wie schaffen das die anderen nur?»

„Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.“
(Søren Kierkegaard – dänischer Philosoph)

Ich habe über die Jahre gelernt, dem Leben zu vertrauen. Die Kombination aus Coaching und Meditation ist meine klare, messerscharfe Positionierung, die sich jetzt deutlich zeigt. Bisher habe ich keinen Coach gefunden, der auf meine Art und Weise mit seinen Kunden arbeitet.

„Once your mindset changes, everything on the outside will change along with.“
(Steve Marabol – amerikanischer Autor und Coach)

Frei übersetzt:
Wenn du dein Mindset änderst, ändert sich alles um dich herum.

 

Verändere dein Mindset und du bist erfolgreich?

So ein neues Mindset lässt sich nicht einfach herbeizaubern. Ich habe Jahre damit verbracht und reflektiere regelmäßig weiter. Dein erster Schritt ist es, zu wissen, wie dein neues Mindset aussehen kann. Hier ein paar Anregungen für dich:

 

Die 7 Perspektiven für deine Mindset-Veränderung

Sie sind auch für Nicht-Entrepreneure, Nicht-Unternehmer und Nicht-Selbständige geeignet :-).

Denn es geht um deine besondere Lebenseinstellung, egal wer du bist oder wo du gerade stehst. Und diese ist für dich erlernbar.

Das Wort Entrepreneur kommt aus dem Französischen „entre“ und „prendre“, was so viel bedeutet wie „unternehmen“.

Entrepreneure sind schillernde und gefragte Persönlichkeiten, sie zeichnen sich vor allem durch eine besondere Geisteshaltung aus. Diese hilft ihnen dabei, außergewöhnlich gut mit Unsicherheit und Ungewissheit umzugehen und erfolgreich zu sein.

 

1. Der Fokus

Ich nenne es das „Kinderwagenphänomen“. Als unser erster Sohn unterwegs war und wir uns mit der Anschaffung eines Kinderwagens beschäftigten, hatten wir das Gefühl, dass sich auf einmal die Anzahl der Kinderwagen in unserem Lebensumfeld verzehnfacht hat.

„Der Fachbegriff dazu heißt: „Selektive Wahrnehmung“ – wir suchen unbewusst nach einer bestimmten Struktur. Das ist notwendig, um die Fülle an Informationen, die täglich auf uns einprasselt, überhaupt bewältigen zu können.

Wenn du deinen inneren Fokus auf das richtest, was du bereits hast und kannst, erzeugst du eine ganz andere Resonanz in dir und in deinem Umfeld.“ (aus meinem Artikel: Entschleunigung: Geistesgegenwart durch Meditation)

 

2. Die Achtsamkeit

Hier geht es weniger darum, deine Gedanken auszuschalten, sondern vielmehr darum, sie zu beachten. Und genau das ist in meinen Augen die Qualität, die es zu entwickeln gilt: die Wahrnehmung. Und zwar nicht nur die deiner Gedanken, sondern auch die deiner Gefühle und deiner Körperreaktionen. Zu den letzten zwei schreibe ich dir in den nächsten Blogartikeln.

 

3. Das Denken beobachten

Dabei geht es mir nicht um positives Denken. Zumindest habe ich nach der Lektüre einiger entsprechender Bücher nicht das Gefühl gehabt, die Kontrolle meiner Gedanken so steuern zu müssen, dass ich überhaupt keine negativen oder kritischen Gedanken mehr hatte. In meinen Augen ist es von Bedeutung, jedem deines Denkens zu lauschen, es zu beobachten und wertfrei zu betrachten.

Unsere Gedankenstrukturen sind sehr hartnäckig und oftmals leiden wir unter den ständigen Wiederholungsschleifen unseres destruktiven Denkens. Jeder Gedanke, dem du deine Aufmerksamkeit widmest, wird stärker und jeder Gedanke, den du wohlwollend vorüberziehen lässt, wohlwollend ignorierst, wird schwächer.

Der Fokus unserer Aufmerksamkeit programmiert quasi in jedem
Augenblick unseren Geist für die Zukunft. So wie meine damalige Überzeugung: «Ja, aber ich werde kritisiert und bewertet, wenn ich „rausgehe“ und mich zeige» dazu geführt hat, dass ich mich nicht authentisch präsentiert habe. Das hat mich unfrei gemacht. Dieses Gedankenkarussel hat sich erst gelöst, als es mir bewusst wurde und ich es einfach nur beobachten konnte. Ohne, dass es mich mitten ins Herz traf und mir Angst bereitete.

 

Wie kannst du nun aus den Verstrickungen deiner Gedanken herauskommen?

Um das zu erleben, habe ich dir die „Ah-ein-Gedanke-Meditation“ aufgenommen. Du findest sie am Ende des Textes.

Außerdem ist folgender Artikel dazu für dich bestimmt interessant: Diese Wertfreiheit, die deinen Kopf entrümpelt

Ein kleiner Ausschnitt für dich:

„Im Alltag bemerken wir diese persönliche Wirklichkeitsbrille kaum. Sie begrenzt und prägt unsere Wahrnehmung. Sie ist uns während unseres Lebens, unserer Sozialisation gewissermaßen in „Fleisch und Blut“ übergegangen. Ein schnelles Ein- und Abschätzen schafft uns vermeintliche Sicherheit. Jedoch sind diese eigenen Glaubenssätze, Interpretationen und Annahmen höchst individuell – und prallen auf die unserer Mitmenschen. Sie liefern den Zündstoff für Missverständnisse und Konflikte.“

4. Die Stille

Führe deinen Geist in die Stille.

„Silence is one of the great arts of conversation.“
(Marcus Tullius Cicero)

Frei übersetzt:
Stille ist eine der großen Künste der Kommunikation.

Die Stille ist eine der größten Ressourcen, die wir haben. Und sie ist überall gegenwärtig. Wir müssen sie nur hören, spüren, sehen.

Die Stille ist weniger eine absolute Gedanken- und Gefühlsstille. Ich erlebe sie vielmehr als einen Seins-Zustand. Ein Ort, an dem alle Erfahrungen sein dürfen. Unabhängig davon, ob sie gut oder schlecht sind. Es ist ein Zustand der Wertfreiheit – des Annehmens und Akzeptierens. Dein Lauschen in dich selbst hinein. Und wenn du die Ohren spitzt, tauchen deine Antworten auf. Sie erleichtern dir deine Entscheidungen in deinem Leben und lassen dich flexibler sein. Und damit offener und zugänglicher für Veränderungen:

5. Die Veränderung

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich bin wissensdurstig und liebe es zu lernen. Das hält mich in Bewegung und ich kann mich ständig weiterentwickeln. Persönlich und beruflich. Die kleinste Lektion kann einen großen Unterschied in deinem Business und auch in deinem Privatleben ausmachen.

Ich z. B. habe eine Zeit lang ohne Musik gearbeitet. Dann habe ich als Novum die Klaviermusik für mich entdeckt. Sie hilft mir sehr, mich in eine angenehme Stimmung – z. B. während des Schreibens – zu versetzen. Meine Produktivität und meine Freude erhöhen sich dadurch deutlich – im Vergleich zur musikfreien Zeit vorher.

Mir selbst geht es deshalb so, dass ich neue Dinge – wie die Klaviermusik – für die ich mich interessiere, denen ich in Büchern, in Blogs oder im Leben begegne, sehr zeitnah in meine Arbeit integriere. Ich schreibe einen Blogartikel dazu, nehme diesbezüglich eine Meditation auf oder nutze das Wissen und die Erfahrung im Coaching mit meinen Kunden.

Erfolgreiche Entrepreneure wissen: Deine persönliche Entwicklung ist die Basis, um dein Business und deinen Lifestyle zu kreieren, dass und den du dir wünschst. Wenn du deine limitierenden Glaubenssätze nicht bearbeitest und dich nicht entwickelst, beschränkst du dein inneres und äußeres Wachstum.

6. Think out oft the Box – das Querdenken

Als Entrepreneur macht es Sinn, rebellisch zu denken und zu sein. Die eigenen Gedankenmuster zu durchbrechen und ungewöhnlich an eine Sache heranzugehen. Es geht darum, die Dinge immer etwas anders zu betrachten. So hätte ich vor einigen Jahren nicht daran geglaubt, dass z. B. Meditation oder Coaching online oder am Telefon funktionieren. Über die Jahre habe ich es jedoch immer wieder ausprobiert und siehe da: Das klappt wunderbar.

Durch diesen Prozess bin ich ein Meister des Querdenkens geworden und habe unzählige Male die Grenzen meines Denkens überschritten. Mir helfen dabei ausgesprochen: der Dialog mit anderen Menschen und die Meditation. Außerdem unterstützt mich meine Neugier sehr dabei, neue Dinge wie einen Schwamm aufzusaugen. Mein Mindset ist also gut ausgerichtet.

7. Das Gleichgewicht

Der Kopf und das Mindset eines Entrepreneurs sind wichtig. Viel entscheidender ist aber sein Herz. Sein Engagement und seine Leidenschaft für etwas. Seine Vision ist vielleicht ein geistiges Bild, es wird jedoch durch Gefühle und Taten lebendig. Das bedeutet: Ist dein Kopf gut ausgerichtet, braucht er die Unterstützung deines Herzen und deiner Körperintuition.

In meinem nächsten Artikel kannst du lesen, wie ich die wichtigste Entscheidung meines Lebens traf, der Angst
begegnete und meinem Herzen folgte.

 

Wie versprochen hier nun deine „Ah-ein-Gedanke-Meditation“

 

 

Wie war die Meditation für dich. Konntest du deinen oder deine Gedanken einfach wahrnehmen? Ich freue mich über deinen Kommentar unten im Kommentarfeld.

 

Erfolgsmindset-Gruß

Holger

P. S.:

Falls dir die Meditation nicht reicht und du an deinem Mindset arbeiten möchtest, melde dich einfach bei mir, ich begleite dich gerne in dein gewünschtes Mindset, damit du endlich das Leben leben kannst, das du dir wünschst. Hier geht´s zu meinem Coaching-Angebot

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