Hast du Stress?

Mittelmäßigen Stress?

Oder ganz viel Stress?

 

Stresstoleranz ist laut Psychologen die Menge an Stress, die du managen kannst, ohne durchzudrehen bzw. von ihm überwältigt zu werden. Es ist die Fähigkeit, mit Stress zurechtzukommen, ihn abprallen zu lassen. Je höher deine Stresstoleranz ist, desto einfacher ist es, deinen täglichen Stress als belebend zu empfinden.

 

Wie? Belebend?

Er ist nervig und muss bekämpft werden. Stress macht doch nicht lebendig. Oder?

 

Wer hat die Zügel in der Hand?

Du oder der Stress?

 

Wenn du den Stress nicht führst, führt er dich.

Unter Stress wird z. B. Cortisol ausgeschüttet. Ein Hormon. Es ist in überhöhter Menge Gift für den Körper. Diese starke Ausschüttung macht deinen Kopf ganz neblig. Das nervt. Es ist anstrengend. Macht müde. Schlaucht. Verringert deine Lebensqualität. Und löst Krankheiten aus. Solange er als negativ empfunden wird, wirkt er auf diese Art und Weise.

 

Eine Sache der Bewertung 

Nimmst du die negative Sicht weg, ist er erst einmal einfach nur da, der Stress. Ganz neutral. Durch ihn werden Hormone wie Cortisol, Adrenalin etc. ausgeschüttet. Dein Sympathicus wird aktiv und dein Körper folgt: Dein Herzschlag erhöht sich. Du atmest schneller. Deine Gefäße erweitern sich – für rascheren Blutfluss. Deine Pupillen werden größer.

Und nicht ohne Grund.

Vor hunderten von Jahren war es die Bedrohung eines Säbelzahntigers, die als Auslöser zum Wegrennen oder Kämpfen diente. Dieser Kampf-/Flucht-Instinkt ist uns bis heute erhalten. Jetzt sind die Auslöser z. B. Konflikte, Termindruck, Sorgen, Informationsflut oder hohe Erwartungen (eigene oder von anderen) etc. Allerdings geht es nicht mehr um Leben oder Tod. Die Reaktionen deines Körpers sind jedoch ähnlich. Meistens hast du dann keine Möglichkeit, die Stress-Energie im Körper auszudrücken. Das macht den Stress so unbeliebt.

Wenn du jetzt also den Stress einfach positiv bewertest, wird dann alles gut? Das wäre ja viel zu simpel. Und klappt eh nicht.

Nein?

Doch.

Den Beweis liefert Kelly McGonigal:

 

Eine Studie mit beeindruckenden Ergebnissen

Diese Studie hat 300.000 Erwachsene in Amerika (University of Wisconsin, School of Medicine and Public Health) über acht Jahre begleitet. Angefangen bei folgender Frage: „Wie vielem Stress fühlten Sie sich letztes Jahr ausgesetzt?“ Eine weitere war: „Glauben Sie, das Stress gesundheitsschädlich ist?“. Im Anschluss an die Befragung wurden öffentliche Sterbeverzeichnisse genutzt, um herauszufinden, wer von den Befragten gestorben war.

Das Erstaunliche war: Menschen, die im letzten Jahr viel Stress hatten und glaubten, dass Stress gesundheitsschädlich sei, hatten ein um 43 % höheres Sterberisiko.

Leute, die viel Stress erfuhren, dies aber nicht als gefährlich ansahen, unterlagen keinem höheren Sterberisiko, sondern sogar dem niedrigsten innerhalb der Studie – einschließlich derer, die vergleichsweise wenig Stress hatten.

Dann haben die Forscher hochgerechnet, dass in den acht Jahren, in denen sie die Todesfälle verfolgten, 182.000 Amerikaner vorzeitig starben. Dies aber nicht stressbedingt, sondern aufgrund des Glaubens, das Stress schädlich ist. Das sind über 20.000 Todesfälle pro Jahr. Falls diese Schätzung korrekt ist, heißt das: Der Glaube an Stress nimmt als Gesundheitsgefährdung in der Liste der Todesursachen Patz 15 ein. Dadurch werden mehr Menschen getötet als durch Hautkrebs, HIV/Aids und Mord.

Kann also eine veränderte Einstellung zu Stress dich gesünder machen? Hier sagt die Wissenschaft: Ja.

(Quelle: Kelly McGonigal auf TED: Wie man Stress zu seinem Freund machen kann)

 

“If you change your mind how to think about stress, you can change your body reaction.”

(Kelly McGonigal)

Frei übersetzt:

Wenn du deine Haltung gegenüber dem Stress veränderst, kannst du deine Körperreaktion verändern.

Wie das geht?

 

Stress ist hilfreich 

Schauen wir erneut auf die Stressreaktion des Sympathicus. Dein klopfendes Herz kann dich auf Aktivität vorbereiten. Beispielsweise auf ein Projekt, das du umsetzen willst und das dich nervös macht.

Schneller zu atmen ist kein Problem, das versorgt dein Gehirn mit Sauerstoff. Das Problem ist dein Kampf gegen den Stress. Heiße ihn stattdessen willkommen:

Also, du merkst, dein Herz schlägt höher und sagst zu dir selbst: „Dies ist mein Körper, der mir hilft, die Herausforderung voll zu meistern.“ Wenn du deinen Stress derartig wahrnehmen kannst, glaubt dir dein Körper. Und deine Stressreaktion wird gesünder sein.

Als Folge schlägt dein Herz höher und schneller, allerdings in einem viel wohltuenderem Ausmaß. Es sind Momente der Freude und des Muts.

Fazit: Es ist erschreckend, wie über Stress gedacht wird.

Und es geht nicht darum, Stress als nur gut oder nur schlecht zu bewerten. Es geht darum, sich für das Gute im Stress zu entscheiden. Also: Wie du über Stress denkst und wie du dann handelst, ändert deine biologische Reaktion im Körper.

 

“When you embrace stress, you can transform fear into courage, isolation into connection and suffering into meaning.”

(Kelly Mcgonigall)

Frei übersetzt:

Wenn du den Stress umarmst, kannst du Angst in Mut verwandeln, Isolation in Verbindung und Leiden in Sinnhaftigkeit.

 

Damit das nicht nur graue Theorie bleibt, kannst du das in deiner Stress-Surfing-Meditation erleben. Auf den Wellen des Stresses zu surfen, statt dich von der Strömung mitreißen zu lassen.

 

Hier kommt deine Stress-Surfing-Meditation:

 

Wie war die Meditation für dich? Ich freue mich über deinen Kommentar unten im Kommentarfeld.

 

Bist du bereit, deinen Stress besser kennen zu lernen und ihn zu deinem Freund zu machen? Hier erfährst du mehr

 

Positiv-gestresste Grüße

Holger

Portraitfoto Holger Hagen

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