Tag 4 Herz Challenge – Wut-Meditation

Hier geht´s direkt zu deiner Wut-Meditation

 

William James (1876-1907), US-amerikanischer Psychologe und Philosoph an der Harvard University) schreibt über Emotionen:

„Wir sind traurig, weil wir weinen; wütend, weil wir zuschlagen; wir haben Angst, weil wir zittern.“ (Quelle: Wikipedia)

 

Es gibt einen Unterschied zwischen Gefühl und Emotion. Eine Emotion (lat. emovereherausbewegen, emporwühlen) ist die körperlich-motorische Bewegung des Weinens, Zuschlagens oder Zitterns. Das Gefühl hingegen ist die Resonanz der Seele darauf, also die Traurigkeit, Wut oder Angst. Das bedeutet, je mehr wir uns in den Körper hineinfühlen, desto deutlicher nehmen wir unsere Gefühle wahr.

Meditationsablauf

Heute geht es darum, zu entdecken, was sich hinter der Wut versteckt. Die Absicht der Wut herauszufinden. Du benötigst dazu die Erinnerung an eine Situation, in der du wütend warst. Die möglichst nahe zurückliegt. Wir werden uns an diese Situation während der Meditation erinnern und schauen, was passiert. Der Fokus heute liegt erneut auf deinem Herzraum und die Atmung im diesem.

 

Hier kannst du die Länge deiner Meditation wählen:

10 Minuten 15 Minuten 20 Minuten 30 Minuten

 

10 Minuten


 

15 Minuten

 

20 Minuten

 

30 Minuten

 

Die Idee für deinen Tag:

„Kein Mensch fasst willentlich den Entschluss, sich zu ärgern; niemand denkt: “Jetzt will ich wütend werden. Ebenso wenig plant die Wut ihr Entstehen.“

(Dalei Lama)

Bemerke über den Tag, was dich wütend macht. Wodurch entsteht deine Wut?

 

Feedback und Austausch

Wie war diese Erfahrung für dich? Was ist mit deiner Wut passiert? Wir sind gespannt auf dein Feedback unten im Kommentarfeld.

 

Einen kraftvollen Gruß

 

Andrea + Holger

Kennst du schon die Eltern-Meditationsreise? Auf dieser Reise erfährst du, wie sich der Macht-Kampf mit deinem Kind in eine achtsame Beziehung verwandeln kann. Eine wunderbare Chance für dein persönliches Wachstum. Davon werden alle in der Familie profitieren. Am Ende der Reise wirst du dich und dein Kind mit anderen Augen sehen. Wenn du mehr erfahren möchtest, gelangst du hier zur Anmeldeseite: Eltern-Meditationsreise.

11 Kommentare

  1. Wouw, ich bin zu IronMen mutiert und dann auch zu Hulk… wie eine Hülle die sich über mich legte
    Hulk … so ungestümen wütend und zerstörerisch… IronMen seine überlegene Kraft
    Ich spürte wie sehr ich meine Wut nutzen könnte und die Wut genau dies auch will. Ich hab es nur nie erkannt was für ein Freund meine Wut eigentlich ist. Ich muss nur lernen ( wie Hulk ja auch) beide Seiten in mir zu Vereinen… Wahnsinn
    Ich danke Dir Holger!!

    Antworten
    • Cool, Bella. Was für ein treffendes Bild mit dem Hulk und der Integration beider Seiten. 🙂

      Antworten
  2. Ich muss gestehen, ich habe es noch nicht geschafft, eine Deiner Meditationen zu hören!
    Kommt aber noch und ich bin echt gespannt. Gibt es nicht eine Möglichkeit sie als Datei zu bekommen? Über Soundcloud ist sie nicht öffentlich – klar. Ich würde die Meditation lieber über Kopfhörer ganz entspannt hören und nicht den summenden Rechner neben mir stehen haben. Wie würdest du das empfehlen?

    Antworten
    • Hallo Susanna,
      danke für deine Nachricht. Du kannst den Link auch über das Handy aufrufen. Direkt im Handy-Browser. Dann kannst du die Meditation auch über den Kopfhörer hören.
      Liebe Grüße
      Holger

      Antworten
  3. Wow, das war stark! Ich habe einen starken Widerstand gespürt wütend zu werden und die Wut sich ausbreiten zu lassen. Ich will doch nicht mehr wütend werden. Aber das gegen den Widerstand anatmen hat geholfen. Bei mir sitzt die Wut im Kopf, in den fiesen Gedanken und schrecklichen Worten, die herausbrechen wollen. Und dann strömt sie blitzschnell in Arme und Hände und ich will zuschlagen und laut schreien. In meinem Kopf kamen viele Wutanfälle kurz hintereinander hoch, das war furchtbar. Mir kamen die Tränen. Als ich versuchen sollte, die Wut in kraftvolle Energie zu wandeln, habe ich meine Tränen über das Gesicht und den Hals fließen gespürt. Es war nicht leicht, diese Wandlung, aber letzendlich unglaublich befreiend und wohltuend. Herzlichen Dank!

    Antworten
  4. In meiner Wut steckte eine so große Hilflosigkeit
    Jetzt fühle ich mich mutig und stark
    Danke für diese Meditation

    Kerstin

    Antworten
    • Hallo Kerstin. Sehr gerne 🙂

      Antworten
  5. Danke für die Meditation.
    Ich habe die 10 Minuten-Meditation gewählt, weil ich nicht wusste, was mich hinter oder in der Wut alles erwartet. Unddann war es einfach nur Wut, Noch etwas gezügelt, denn fast zu früh kam die Aufforderung, sie umzuwandeln. Und dann kam die Kraft. Es war gut, die unglaubliche Kraft zu spüren, die in der Wut steckt, und es war gut, die Wut gehen zulassen. Denn diese Kraft umfasst das, was an meiner Wut gut ist, während alles Kleinliche und Zerstörerische und Rachsüchtige mit der Wut gegangen ist.
    Nun ist mein Projekt, im Alltag mit dieser Energie in der Wut in Kontakt zu kommen und den Rest gehen zu lassen.
    Gibt es eine solche Meditation auch zu Angst?
    Danke!
    Steffi

    Antworten
  6. Ich habe diese Meditation heute zum ersten Mal gemacht. Ich vermute hinter meiner gewaltigen Wut schon länger Traurigkeit, vielleicht auch Enttäuschung oder nackte Verzweiflung.
    Dass mir während der Meditation die Tränen kamen, war zunächst also nicht wirklich überraschend, aber als ich meiner Wut erlauben sollte, sich auszubreiten, und zwar von der Kehle aus, war ich doch erstaunt, wie viel Energie plötzlich frei wurde – ich konnte kaum atmen, hatte Schmerzen, verschluckte mich und heulte nebenbei natürlich weiter, konnte dann aber im Laufe der Meditation die Wut tatsächlich umwandeln. Das war eine interessante Erfahrung, vielen Dank dafür!

    Antworten
    • Hallo Yvonne, danke für dein Feedback. Ja, das mit der Traurigkeit kann ich sehr gut nachvollziehen. Oft verbirgt sich hinter einem Gefühl noch ein weiteres oder mehrere. Wie schön, dass sich die Wut umwandeln konnte. Liebe Grüße, Holger

      Antworten

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